RFID

Schuh Mücke steht für hohe fachliche Kompetenz und eine umfangreiche Auswahl von Schuhen aller Art. Unser Anspruch ist es, den Kunden stets die größtmögliche Auswahl von Schuhen anzubieten. Um dem auch in Zukunft weiter gerecht und noch besser zu werden, ist eine hohe Warenverfügbarkeit und eine kundenfreundliche Beratung für Schuh Mücke das A und O.

Um dies sicherzustellen, testet Schuh Mücke den Einsatz der Radiofrequenz-Technologie, kurz RFID, mit dem Ziel, die Verfügbarkeit der Ware auf der Fläche noch weiter zu erhöhen und dadurch den Kunden das bestmögliche Sortiment anzubieten.

Bei RFID handelt es sich um eine Funktechnologie, die es ermöglicht, Informationen zu einem Produkt via Funkwellen aus einem Etikett auszulesen. Das Etikett enthält einen Microchip, in dem lediglich eine Artikelnummer gespeichert ist.

Das RFID-Etikett wird als Preisetikett direkt auf den Schuh oder auf ein Hängeetikett aufgeklebt. Furnituren, Accessoires und textile Produkte sind in diesen Test nicht involviert.

Das RFID-Etikett ist erkennbar an diesem Logo:

Ein RFID-Etikett ermöglicht es im Vergleich zum Barcode, die Ware in allen Prozessen berührungslos, ohne Sichtkontakt und auf größere Entfernung in kürzester Zeit zu identifizieren. Mit RFID werden somit viele Prozesse in der Logistik und in den Filialen verbessert und vereinfacht. Das Fehlen von Artikeln kann früher erkannt und die fehlende Ware schneller wieder in die Filialen geliefert werden.
So kann Schuh Mücke seinen Kunden nicht nur die bestmögliche Sortimentsauswahl zur Verfügung stellen, sondern erhöht auch die Zeit für die Kundenbedienung.

Verbraucherschutz

Die offene Kommunikation im Umgang mit RFID ist Schuh Mücke sehr wichtig. Daher informiert Schuh Mücke seine Kunden sowohl im Internet als auch in den Filialen offen über den Einsatz von RFID.

Der Einsatz erfolgt im Einklang mit alle nationalen und europäischen Richtlinien und Gesetzen hinsichtlich des Daten- und Verbraucherschutzes. Der Schutz der Kundendaten und die Sicherstellung der Anonymität werden genauso gewährleistet wie bisher.

Dies bedeutet:

  • Es werden keine RFID-Artikelinformationen mit Kundendaten verknüpft oder gespeichert.
  • Es werden keine entsprechenden Informationen an Dritte weitergegeben.
  • Wird ein RFID-Etikett nach Verkauf erfasst, wird es zwar an den RFID-Antennen am Filialeingang gelesen, die Daten werden aber nicht im Filialsystem, sondern lediglich im RFID-System zu technischen Auswertungszwecken gespeichert.
  • Das RFID-Etikett ist im Preisetikett Klebeetikett integriert. Das Etikett kann vom Kunden unmittelbar nach dem Einkauf entfernt und entsorgt werden.

Auf Wunsch wird das Preisetikett vom Kassenpersonal entfernt und in der Filiale entsorgt.

Entsorgung

Das RFID-Etikett kann problemlos über den Hausmüll entsorgt werden.

Gesundheit

Alle Komponenten des eingesetzten RFID-Systems entsprechen den vorgeschriebenen Sicherheitsstandards und den in den EU-Richtlinien verankerten Regulierungen. Die international festgelegten Werte für elektromagnetische Felder werden eingehalten.

Sollten Sie weiterführende Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an folgende Email-Adresse:

info@schuhmuecke.de.

Interessierten empfehlen wir folgende Internetseite:

www.gs1-germany.de/gs1-standards/barcodesrfid/epcrfid/

RFID-FAQs

Was versteht man unter RFID?

RFID (Radio Frequenz Identifikation) ist eine Technologie, die die Möglichkeit schafft

  • berührungslos,
  • ohne Sichtkontakt und
  • auf größeren Entfernungen
  • mittels elektromagnetischer Wellen

viele Artikel in kürzester Zeit zu identifizieren. Prozesse in der Logistik und in den Filialen können so optimiert werden.
Dabei ist die Produktinformation (Artikelnummer, ergänzt um eine Seriennummer), den sogenannten EPC (Elektronischer Produkt Code) oder auch SGTIN (Serialised Global Trade Item Number) auf einem kleinen Chip gespeichert. Dieser Chip ist mit einer Antenne verbunden. Beide zusammen bilden den sogenannten Transponder.
Gelangt dieser Transponder in das elektromagnetische Feld eines RFID-Lesegerätes, so nimmt der Transponder die Energie des Feldes auf und verwendet diese Energie um seine gespeicherte Information nach Aufforderung zu senden. Dies kann sowohl ein stationäres als auch ein mobiles Lesegerät sein. Das RFID-Lesegerät erfasst den vom Transponder gesendeten Artikelcode und kann diese Information zur Weiterverarbeitung an die Datenverarbeitungssysteme weitergeben.

Was ist der EPC / die SGTIN?

Der EPC (Elektronischer Produkt Code) oder auch SGTIN (Serialised Global Trade Item Number) ist ein Nummerncode, welcher sich aus der EAN (European Article Number) oder GTIN (Global Trade Item Number) und einer Seriennummer zusammensetzt. EAN / GTIN und individuelle Seriennummer bilden gemeinsam den sogenannten EPC / SGTIN. Dadurch wird jedes Teil einzigartig. Diese Nummer kann sowohl in einem Chip gespeichert als auch als Strichcode (EAN / GTIN) auf ein Etikett gedruckt werden.
Mittels RFID (Radio Frequenz Identifikation) kann diese Nummer erfasst werden. Alle Artikel können so eindeutig identifiziert sowie schnell und einfach gezählt werden.

Worin liegt der Vorteil der RFID-Technologie gegenüber dem bisher verwendeten Strichcode (EAN / GTIN)?

Mit Hilfe von RFID lässt sich das Lesen von Daten deutlich beschleunigen. Während beim Strichcode (EAN / GTIN) die Ware Teil für Teil mit einem Scanner erfasst werden muss, lässt sich der auf dem RFID-Transponder gespeicherte EPC / SGTIN berührungslos, ohne Sichtkontakt und über größere Entfernungen hinweglesen. So können viele Produkte nahezu gleichzeitig in einem Lesevorgang registriert werden. Jedes Objekt kann mithilfe des EPC / SGTIN eindeutig identifiziert und zugeordnet werden.

Woran erkenne ich den Einsatz von RFID bei Schuh Mücke?

RFID wird in der Testphase nur in der Filiale in Rödental eingesetzt. Alle RFID-Etiketten sind mit einem von der EU empfohlenen Logo gekennzeichnet:

Aufkleber am Filialeingang und Aufsteller weisen auf den Einsatz von RFID hin.

Welchen Vorteil habe ich als Kunde von Schuh Mücke durch RFID?

Den Mitarbeiter/innen in den Stores steht durch den optimierten, geringeren Zeitaufwand für logistische Tätigkeiten mehr Zeit für das Kundengespräch zur Verfügung.
Darüber hinaus können durch die erhöhte Warentransparenz Bestandslücken rechtzeitig erkannt und somit die Nachversorgungen von Artikeln auf der Fläche schneller und zielgerichteter durchgeführt werden. Eine höhere Warenverfügbarkeit wird gewährleistet.

Warum hat sich Schuh Mücke für den Einsatz der RFID-Technologie entschieden?

Die RFID-Technologie bietet Schuh Mücke eine Reihe von Vorteilen in der gesamten Wertschöpfungskette - von der Logistik bis in die Filiale.
Im Einzelnen liegen die Vorteile der RFID-Technologie bei:

  • Erhöhung der Prozesseffizienz in den Filialen
  • Erhöhung der Prozesseffizienz in der Logistik
  • Steigerung der Warenverfügbarkeit auf der Fläche
  • Reduktion des Warenschwundes
  • Steigerung der Beratungszeit für Kunden
  • Höhere Transparenz entlang der Supply Chain

Werden Personenbezogene Daten gespeichert?

Der Einsatz von RFID bei Schuh & Sport Mücke GmbH geschieht im Einklang mit den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Im Zusammenhang mit der Nutzung von RFID werden keine Kundendaten erhoben, auf den RFID-Transpondern gespeichert oder weiterverwendet.

Auf Transpondern, die den Empfehlungen der internationalen Standardisierungsorganisation GS1 (www.gs1-germany.de) entsprechen, ist ausschließlich der EPC / SGTIN gespeichert. Es werden keine weiteren Daten neben der um eine Seriennummer ergänzten Artikelnummer auf dem Chip gespeichert.

Da das RFID-Etikett gut sichtbar am Produkt angebracht und mit dem RFID-Logo gekennzeichnet ist, ist es vom Kunden leicht zu erkennen und kann nach dem Einkauf problemlos entfernt werden. Auf Wunsch wird das RFID-Etikett nach dem Einkauf vom Kassenpersonal entfernt.

Inwiefern werden Datenschutzaspekte bei dem Einsatz von RFID bei Schuh Mücke berücksichtigt?

Der Einsatz von RFID bei Schuh Mücke geschieht im Einklang mit den von der Europäischen Kommission veröffentlichten RFID-Datenschutzempfehlungen. Im Zusammenhang mit dem Einsatz von RFID werden keine Kundendaten erhoben, gespeichert oder weiterverwendet.

Was wird auf dem RFID-Transponder gespeichert?

Es werden keine weiteren Daten neben der um eine Seriennummer ergänzten Artikelnummer (EAN / GTIN) auf dem Transponder gespeichert und an ein übergeordnetes RFID-System weitergegeben. Es findet keine Verknüpfung der Kundendaten mit diesen Informationen statt.

Was passiert nach dem Verkauf mit dem RFID-Etikett und mit den im Chip gespeicherten Daten?

Das RFID-Etikett kann nach Abschluss des Kaufvorganges von dem Produkt entfernt und über den Hausmüll entsorgt werden. Es ist somit kein Rückschluss auf den Käufer des Produktes möglich.

Wer stellt sicher, dass meine Rechte gewahrt werden?

Unterschiedlichste Gruppen, darunter auch GS1, arbeiten daran, das Recht der Verbraucher auf Datenschutz zu wahren und über die RFID-Technologie zu informieren. Die Europäische Kommission und die Federal Trade Commission (FTC = Bundesbehörde für Zusammenschlusskontrolle und Verbraucherschutz in den USA) überwachen Fortschritte der Technologie und ihre Auswirkungen auf den Menschen. Auf nationaler Ebene verfügen die Länder über unterschiedliche nationale Datenschutzgesetze, deren Einhaltung durch den (in Deutschland je Bundesland) zuständigen Datenschutzbeauftragten überwacht wird.
Schuh Mücke beachtet alle Datenschutzgesetze und Auflagen der Europäischen Kommission hinsichtlich des Datenschutzes und sorgt somit für den maximalen Schutz der Privatsphäre seiner Kunden.
Der Landesdatenschutzbeauftragte von Bayern ist in den Test involviert.

Können Dritte die RFID-Etiketten an den Kleidungsstücken mit einem mobilen RFID-Gerät lesen?

Theoretisch ja. Der EPC / SGTIN besteht, ähnlich wie die EAN / GTIN, aus einem Nummerncode, der mithilfe eines entsprechenden Lesegerätes gelesen werden kann. Dieser Code sagt allerdings nur etwas über den Artikel aus. Da sich der RFID-Chip im Preisetikett befindet, welches bei Nutzung des Produktes entfernt wird, kann keine Information an Dritte gelangen oder durch Lesen des Transponders auf den Besitzer des Preisetiketts geschlossen werden.

Wie lange kann das Teil mit dem RFID Transponder nachverfolgt werden?

Der RFID-Transponder kann in der Filiale so lange gelesen werden, wie sich der RFID-Transponder am Produkt befindet. Verlässt das Produkt mit dem RFID-Etikett die Filiale, wird der Transponder am Kundenausgang das letzte Mal gelesen.

Wie entsorge ich das RFID-Etikett?

Die Entsorgung der RFID-Etiketten erfolgt über den Hausmüll. Die RFID-Transponder im Preisetikett selbst fallen unter keine umweltrechtliche Regelung und können deswegen zusammen mit dem Restmüll entsorgt werden.

Ist RFID Gesundheits- oder Umweltschädlich?

Keine der bisher durchgeführten Untersuchungen konnte nachweisen, dass die Nutzung der RFID-Technologie Auswirkungen auf die Gesundheit hat.
Bei Schuh Mücke finden ausschließlich passive RFID-Transponder Anwendung, welche die Energie des vom Lesegerät erzeugten elektromagnetischen Feldes nutzen, um Daten zu übertragen, jedoch selbst keine Energie hervorbringen.
Die verwendeten stationären Antennen haben eine Leistung von max. 2 Watt, die mobilen Lesegeräte deutlich weniger als 1,0 Watt. Die maximal erlaubte Sendeleistung liegt bei 2 Watt, also bei der gleichen Leistung, die in etwa auch für Mobiltelefone genutzt werden darf.

Ist der Aufenthalt in einem elektromagnetischen RFID-Lesefeld unbedenklich?

In einem RFID-System wird die Information zwischen dem Transponder und dem Lesegerät durch elektromagnetische Felder übermittelt.
Zum Schutz der Arbeitnehmer und der Bürger wurden rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen. So gibt es Grenzwerte für die Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern (Empfehlung 1999/519/EG des Rates vom 12. Juli 1999) und Vorschriften für die Exposition der Arbeitnehmer (Richtlinie 2004/40/EG111).
Außerdem wurden Beschränkungen für die EMF-Emissionen, die von Produkten auf dem EU-Markt ausgehen dürfen, festgelegt, um die Sicherheit der Nutzer und der Nichtnutzer zu gewährleisten (Richtlinie 1999/5/EG112).
Alle diese Empfehlungen und Richtlinien werden von Schuh Mücke berücksichtigt und die entsprechenden Grenzwerte werden eingehalten.

Woraus besteht ein RFID-Transponder? Sind die Bestandteile gesundheitlich unbedenklich?

Der Mikrochip besteht aus den Spurenbestandteilen Silizium, Epoxy-basiertes Material und Nickel. Des Weiteren sind Klebstoffe aus Acrylat, das Substrat aus PET sowie Kupfer-, Aluminium- oder Silberantennen Bestandteil der RFID-Transponder.
Die Bestandteile der RFID-Transponder sind gesundheitlich unbedenklich. Die RFID-Transponder befinden sich bei Schuh Mücke in den Preisetiketten, es besteht also kein direkter Hautkontakt mit dem RFID-Transponder.

An wen kann ich mich als Kunde/Mitarbeiter bei weiterführenden Fragen zum Thema RFID wenden?

Auskunft zum RFID-Einsatz bei Schuh Mücke gibt das Verkaufspersonal. Zusätzliche Informationen finden sich auf der homepage von Schuh Mücke:
www.schuhmuecke.de
Fragen und Anregungen können an folgende email-Adresse gerichtet werden:
info@schuhmuecke.de