Historie

"Ich bin praktisch in einem Schuhkarton groß geworden."

Thomas Mücke


Schuh Mücke wurde 1954 in Kulmbach von Werner und Else Mücke gegründet. Als Schuhhaus konnte man das Geschäft zunächst nicht bezeichnen: Verkauft wurde nämlich aus einem VW-Bus heraus, was damals durchaus üblich war. Mitte der sechziger Jahre wurde das Wohnhaus der Familie zum festen Verkaufsstandort, doch schon wenige Jahre später zog Schuh Mücke in einen eigenen, 800 Quadratmeter großen Neubau. Der stand nicht etwa mitten in der Stadt, sondern verkehrsgünstig gelegen etwas außerhalb, mit vielen Parkplätzen vor dem Haus. Ein Konzept, das in Deutschland noch recht neu war – und für Schuh Mücke zum Erfolg wurde.

1988 übernahm Thomas Mücke das Geschäft seiner Eltern und begann zu expandieren: Das Sortiment an Markenschuhen wurde ständig erweitert und schließlich kamen auch Accessoires und Textilien dazu. 1998 eröffnete er eine Filiale in Bamberg, 1999 ein 2. Haus in Kulmbach.

Aber das war nur der Anfang. Thomas Mückes Strategie: den Kunden auf großem Raum eine Riesenauswahl an Schuhen namhafter Hersteller anzubieten, und das zu erschwinglichen Preisen. Das Konzept ging auf. Heute gibt es insgesamt elf Filialen von Schuh Mücke in Bayern; die größte ist mit 6000 Quadratmetern Fläche in Bamberg-Trosdorf.

Was als mobiler Verkauf per VW-Bus begann, ist zu einem der großen Schuh-einzelhandelsunternehmen in Deutschland geworden. Seit Juni 2014 hat das Unternehmen im Rahmen der Nachfolgeplanung einen neuen Gesellschafter. Die ANWR-Group, in der Schuh Mücke bereits seit 1987 Mitglied ist, ist die führende Handelskooperation in Europa und neuer Eigentümer des Unternehmens. Die Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt.